Endlich gibt es das Schreibprogramm Scrivener nicht mehr nur für den Mac. Ach, Schreibprogramm kann man es kaum noch nennen, für mich ist es schon fast zum Denkprogramm geworden. Wer kreativ arbeitet, neue Gedankengänge entwickeln will, für den ist es wichtig, dass der PC nicht mit Rahmen und Programmstrukturen einengt, sondern dem Denken Raum gibt. Und klar - auch Scrivener ist und bleibt eine Reihe Einser und Nullen - aber man merkt, dass diese von einem Kreativen aneinandergereiht worden. Jemand, der weiß wie kreative Hirne funktionieren und wie sie nicht funktionieren. Nicht eingleisig eben.
Keith von literatureandlatte hatte eigentlich nur einen Roman schreiben wollen. Aber wie alle Kreativen scheint auch er zu wissen, wie das mit dem Prokrastinieren geht. Nur noch mal kurz meinen Schreibtisch aufräumen, die Blumen gießen, meine Bleistifte anspitzen denken die einen. Nur noch mal kurz ein geniales Schreibprogramm entwickeln dachte Keith. Klar, dass sein Roman noch nicht fertig ist. Aber dafür sind bestimmt viele andere großartige Romane mit Scrivener geschrieben worden. Wären ohne Scrivener vielleicht nie entstanden.
Auch ich schreib meine Texte und Bücher mit Scrivener. Aber ich strukturiere damit auch meine Gedanken, wenn ich mit einem neuen Projekt anfange. Sortiere meine Ideenschnipsel. Entwerfe Zeitpläne. Plotte Krimis. Plane Workshops.
Nein, ich bekomme keine Prozente von literatureandlatte. Und ja, dies ist ein reklamefreier Blog. Aber ich finde immer wieder, das kreative Arbeit auch schwere Arbeit ist. Und wenn sich jemand die Mühe macht, etwas zu erfinden, das mir (und duda und all den anderen) die Arbeit leichter macht, und das dann auch noch für einen ziemlich fairen Preis verkauf - dann verdient dieser jemand einfach einen dicken Tusch.
Tatatataaaaaa!
Montag, 14. November 2011
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