Comic: Geheime Pläne

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The Gifted Adult: A Revolutionary Guide for Liberating Everyday Genius

Wie versprochen möchte ich hier ein Buch vorstellen, in dem es um den Weltverbesserdrang Hochbegabter geht. Oder darum, wie man ihn messen könnte. Ein Buch an dem sich Geister scheiden können und das zu hitzigen Diskussionen führt.An diesem Buch kann man sich wunderbar reiben und mit neuen Konzepten über sich selbst nachdenken.

Mary-Elaine Jacobsen unternimmt in ihrem Buch den Versuch,  Hochbegabung weiter zu fassen als "ein hoher IQ".
Einerseits weitet sie den Intelligenzbegriff selbst aus auf Gardners Begriff der Multiplen Intelligenz.
Zusätzlich aber formuliert sie noch zwei andere Gebiete von Hochbegabung:  "Gifted Traits" und "Advanced Development".

Zu den Gifted Traits, den besonderen Charakterzügen Hochbegabter, zählt Jacobsen Intensität,
Komplexität und Antrieb (Drive).
Advanced Development besteht aus Humanistischer Vision, Mandated Mission und Revolutionary Action.

Multiple Intelligenz, Gifted Traits und Advances Developments bilden zusammen die Evolutionäre Intelligenz.
Ja das Buch wimmelt nur so von großen Worten. Das ist neben der Bescheidenheit, die unter Hochbegabten meist herrscht doch mal eine nette Abwechslung.

Aber wie berechnet man die Evolutionäre Intelligenz? Hierzu hat Frau Jacobsen einen ausführlichen Fragenkatalog zusammengestellt. Natürlich ist dies nur ein Selbsteinschätzungs-Test mit geringer Wissenschaftlichkeit. Doch es ist immerhin mal ein Versuch, Hochbegabung in ihrer ganzen Reichweite und Komplexität zu fassen. Und auch 10 Jahre nach seinem Erscheinen noch immer ein mutiges Buch!

Mary-Elaine Jacobsen "The Gifted Adult: A Revolutionary Guide for Liberating Everyday Genius".
Taschenbuchausgabe: Random House 2000,  ISBN: 0-345-43492-7

mar
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Comic Hochbegabte Erziehungsfragen


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Video von 350 org

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Software für Kreative Denker und Schriftsteller

Hab mir den Zeigefinger so verletzt, dass ich ihn nicht zum Tippen verwenden kann und auch sonst bin ich recht eingeschränkt. Dadurch fällt mir wieder mal auf, wie sehr Computer, Grafiktablett und Software mir beim Arbeiten helfen. Darum möchte ich hier ein paar Hilfsmittel vorstellen, die für mich das Arbeiten am Computer vollkommen verändert haben.


Schreiben und Ordnen:

Zum Ordnen meiner Gedanken und zum Schreiben größerer Texte arbeite ich mit dem Programm Scrivener. Für Windows gibt es das vergleichbare Programm Liquid Story Binder Ex.
Es sind vor allem drei Aspekte, die ich an Scrivener liebe: Erstens die Möglichkeit mit Drag-and-Drop Gedanken, Szenen, Textschnipsel zu sortieren und diese auch als Karteikarten auf einer Kork-Pinwand zu betrachten und hin-und herzuschieben. Sehr gut für das Planen von längeren Texten oder das Plotten von Romanen, Drehbüchern und dergleichen.
Zweitens liebe ich den FullScreenMode, in der man ablenkungsfrei mit grünem Text auf schwarzem Vollbildschirm arbeiten kann. Ich sehe dann nur eine Zeile (kann man auch anders einstellen) und dadurch denke ich nicht mehr darüber nach, was ich bisher schon geschrieben habe, sondern lasse mich auf den Schreibfluss ein. Meinen lästigen inneren Kritiker kann ich so weitgehend ausschalten. Redigieren kann ich nachher im Editor.
Drittens gibt es eine praktische Zählfunktion, mit der man sich Tagesziele setzen kann. Damit kann ich verhindern, das Schreibblockaden auftauchen. Ich setze mir z.B. 1000 Wörter als Tagesziel, wechsle in den Full-Screen-Mode und höre erst auf, wenn ich sehe, dass der blaue Balken voll ist.
Scrivener (literatureandlatte.com) nur für den Mac. Kostet 28,52 Euro.
Liquid Story Binder Ex gibt es im November im Sonderangebot zum halben Preis für knapp 20 Euro. http://www.blackobelisksoftware.com/

Ein gratis Programm zum ablenkungsfreien Schreiben für Windows ist Dark-Room  (http://they.misled.us/dark-room)
Für Linux gibt es textroom (http://textroom.sourceforge.net)

Vor allem für Script/Theaterschreiber/Storyboarding ist CeltX interessant (http://celtx.com/overview.html) für Windows, Mac und Linux



Zeichnen:

Zeichnen am PC ist eine ganz neue Erfahrung seit ich mit einem Grafiktablett arbeite (Bamboo Fun von Wacom), Format A6 reicht den meisten aus, und die neuen Modelle Touch and Pen kosten um die 90 Euro. Mit dem Stift zeichnet man natürlich flüssiger, außerdem ist der Stift druckempfindlich: Wenn ich fester aufdrücke, wird der Strich dicker oder dunkler (je nach den Einstellungen, die ich wähle).

Als Zeichenprogramm habe ich lange nur mit dem bei dem Grafiktablett mitgelieferten Photoshop Elements gearbeitet. Und ich benutze es noch immer täglich, vor allem zum Bearbeiten von Bildgröße, Auflösung und Format. (http://www.adobe.com/de/downloads)
Ähnliche Möglichkeiten hat das OpenSourceProgramm Gimp (http://www.gimp.org) Linux, Windows und Mac.
Zeichnen tu ich aber seit ein paar Monaten mit Manga Studio Debut. Dieses Programm ist für Comiczeichner konzipiert. Mir gefällt daran vor allem der wunderbar flüssige Strich, die Zeichenwerkzeuge (Federn!) und die Möglichkeit, den Strich mehr oder weniger zu glätten. Dies hilft enorm beim Zeichnen gerader oder runder Linien. Außerdem lassen sich bei MSD die Werkzeuge intuitiver einsetzen und anpassen als bei Photoshop Elements.
(http://my.smithmicro.com/downloads/index.html) Für Mac und Windows.

Alle Programme kann man mit Testversionen erst ausprobieren. Das lohnt sich, denn jeder kreative Arbeiter hat nun mal seinen eigenen Denk- und Arbeitsstil.
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Zahnräder und Nudeln - planlos produktiv.

Die Begabungszeitung macht mir enorm viel Spaß - endlich kann ich meine kreativen Geistesblitze direkt umwandeln.
Erst hatte ich vor, die Zeitung thematisch zu ordnen, aber ich hätte gleich wissen müssen, dass mir das keinen Spaß machen würde. Ich kenn mich doch schon länger als alle anderen. Aber ich habe immer noch die Neigung, meine Ideen in Muster pressen zu wollen, in ein Konzept oder einen Plan. Woche 48 dies, Woche 49 das - und sofort entsteht ein "muss". "Ich muss jetzt was über.. schreiben. Dabei habe ich gerade so Lust auf ... "

Aber zum Glück habe ich doch schon soviel von der Ich-Psychologie begriffen, dass ich solche Momente erkenne und den Plan oder das Konzept sein lassen kann.  Mir dann doch erlauben, das zu schreiben, was mich selbst gerade interessiert. Und diese Woche waren das eben Nudeln (die Herausforderung der Woche: Erfinde eine neue Nudelart) und Zahnräder (als Rätsel und Spieletipp).
Und schon hatte ich ganz nebenbei meine eigene neue Nudelart erfunden: die Zahnradnudel. Jetzt muss ich nur noch schauen, wie ich den Produktionsprozess etwas beschleunigen kann. Das Schneiden der Zähne mit dem Küchenmesser ist doch etwas mühsam, wenn man für mehrere Esser kochen will.

Ich hatte keinen Plan und kein Konzept für die Zahnrad-Nudeln. Aber jetzt stelle ich es mir auf einmal doch großartig vor, sie auf einem Bett von ich-weiß-nicht-was festzustecken, so dass sie sich auf dem Teller echt drehen können.  Und wenn man am einen Ende des Tellers an der Möhrenkurbel dreht, bewegt sich am anderen Ende des Tellers eine halbe Olive ganz süß auf eine Tomatenhälfte zu.

Übrigens ist Spielen mit Essen unheimlich gesund!
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